Martinskirche / St. Martinsplatz

St. Martinsplatz

Die Martinskirche ist ursprünglich eine romanische Kirche, die im 8. Jahrhundert gebaut wurde. Sie wurde im Jahre 769 geweiht und nach dem Heiligen Martin, Bischof von Thours (F), benannt. Anlässlich des Stadtbrandes von 1464 wurde die Martinskirche weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau im Stil der Spätgotik wurde 1491 vollendet. Ab 1523 wurde die grosse Altstadtkirche zum Zentrum und Ausgangspunkt der Reformation in Chur durch den Maienfelder Pfarrer Johann Dorfmann, bekannt unter dem Namen Comander. In den Jahren 1917/1918 wurde sie wesentlichen Renovationsarbeiten unterzogen. Die berühmten Glasgemälde von Augusto Giacometti wurden 1919 in der Südwand eingesetzt. Sie erzählen die Weihnachtsgeschichte. Die Gottesdienste am Sonntagmorgen werden durch die grösste Orgel des Kantons Graubünden begleitet.

Der Martinsplatz liegt im ältesten Stadtteil von Chur, in der Mitte zwischen Ober- und Untertor, und ist damit Teil der historischen innerstädtischen Nord-Südverbindung. Dominiert wird der Platz von der St. Martinskirche. Der Martinsbrunnen datiert von 1716. Sein Becken zieren verschiedene Tierkreiszeichen. Abgesehen von Schildhalter und Säule ist der Brunnen im Originalzustand.

Weitere Informationen zur St. Martinskirche finden Sie unter www.chur-reformiert.ch.