Neues Gebäu

© Nicola Pitaro

Vornehme Zurückhaltung zeichnet den zwischen 1751 und 1752 erbauten Stadtpalast des Obersten Andreas von Salis-Soglio aus. Die grauen Fassaden sind sparsam geschmückt und mit den Fenstern rhythmisch unauffällig gestaltet. Weniger zurückhaltend zeigt sich das Innere des Gebäudes, das auch Graues Haus genannt wird: Die teils getäferten, teils mit Stuck dekorierten Zimmer sowie ein grosser, prunkvoller Saal mit einem venezianischen Lüster haben repräsentativen Charakter. Diese stattliche Wirkung entfaltet sich heute für die Kantonsregierung Graubündens, die das Gebäude 1807 gekauft hat.