Unterwegssein mit Pilgerimpulsen und meditativen Betrachtungen, Gehen im Schweigen, Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit des Jakobus: All das bietet die Pilgerwoche im September 2018.

Täler und Pässe, Sprachen und Kulturen, Geologie und Geschichte, Kulinarisches und Übernachtungen in preiswerten Unterkünften bilden den reichhaltigen Hintergrund für die Auseinandersetzung mit einem Glauben, der heute und künftig Menschen in Graubünden bewegen will.

Programm Pilgerwoche 2018 · 3 - 8. September 2018

3. September, Davos–Litzirüti, 16,5 km
Wir steigen zur Schatzalp hinauf, dann verändert jeder Schritt den Blick zum Jakobshorn. Über den Strelapass besiedelten im 14. Jh. die Walser Arosa. Felsiger Abstieg talauswärts, später Weidland bis zur Walsersiedlung Dörfji. Heimelige Bündner Bergdörfer Langwies und Litzirüti. Das Langwieser Viadukt war einst die weitestgespannte Eisenbahnbrücke der Welt.

4. September, Litzirüti–Tschiertschen, 12,5 km
Über den Höhenweg bis tief an die wildromantisch, tosende Plessur und Molinis hinab. Der Murgang von 1980 zerstörte Molinis. Weite Ausblicke ins Schanfigg. Gut sichtbar der Turm der Jakobuskirche Tschiertschen.

5. September, Tschiertschen–Chur und Domat/Ems, 19,5 km
Entlang der Bergstrasse durch Praden, Querung der Bärenschlucht und hinunter
nach Grida-Passugg. Vom Kurhaus lauschiges Natursträsschen zur Plessurbrücke.
In der Kathedrale Chur zwei bedeutende Jakobsdarstellungen und Martinskirchplatz als Stadtzentrum. Über Felsberg nach Domat/Ems und seinen 7 Hügeln.

6. September, Domat/Ems–Rhäzüns–Bonaduz–Trin-Digg, 19 km
Entlang der Senda Sursilvana nach Tamins, wo Vorder- und Hinterrhein zusammen fliessen. Abstecher nach Rhäzüns zur berühmten Kirche Son Gieri mit Jakobusdarstellung. Zurück nach Tamins über die alte Landstrasse entlang zum Wanderweg, hinauf zur Talterrasse. Weite Ausblicke auf Bonaduz, Rhäzüns, Talenge zum Domleschg und Canyon der Rheinschlucht. Zu Trin gehören Trin-Digg und Trin-Mulin.

7. September, Trin-Digg, Sagens–Falera, 17 km
Variante: nur Trin-Digg–Falera, 14,4 km
Tief erholsam der Flimserwald. In Conn die Aussichtsplattform «Il Spir». Steiler Abstieg ins Val da Mulin, über alten Pilgerweg nach Laax zur Jakobskapelle. Hinauf nach Falera, zur Megalithen-Anlage und Kirche St. Remigius mit Jakobus-Abendmahlsbild.

8. September, Falera–Panix, 14,5 km
Ladir, Ruschein und Siat liegen hoch über dem Talboden und bieten Ausblick auf den Ausflugsberg Piz Mudaun. Nach der Siater Alp steil den Wald hinab zur Jakobusdarstellung in der Kirche St. Valentin in Pigniu/Panix. Hier plünderte einst Suworows Armee.

Preis
Pro Person: Fr. 1140.– (max. 17 Teilnehmende)
Inkl: Übernachtung HP und Tageslunch, Gepäcktransport, Begleitbus
Exkl: Reise nach Start- und von Zielort; Getränke; Tickets für unvorhergesehene Transfers mit ÖV

Anmeldung
Anmeldung per untenstehenden Talon (ausdrucken). Anmeldeschluss ist Ostern 2018.


Dateien:
Anmeldetalon_Pilgerwoche_2018.pdf387 K