Die Sammlung in Bewegung im Bündner Kunstmuseum vom 23. September bis 20. November 2011

Die Sammlung des Bündner Kunstmuseums braucht mehr Platz. Jedes Jahr wächst sie durchschnittlich um 150 Objekte an und zurzeit können nur rund 3% des Gesamtbestandes ständig gezeigt werden. Die aktuelle Ausstellung unterstreicht mit ungewöhnlichen Inszenierungen und selten gezeigten Werken die Notwendigkeit der geplanten baulichen Erweiterung.

Für einmal stellen wir sämtliche Räume des Hauses ausschliesslich der Sammlung zur Verfügung. Dabei holen wir nicht nur im Depot lagernde Schätze ans Licht, sondern greifen auch in die permanente Präsentation ein. In der historischen Villa Planta, die traditionellerweise der Sammlungspräsentation vorbehalten ist, verlassen Meisterwerke ihren angestammten Platz und tauchen im Sinn des „Platzwechsels“ in neuen Zusammenhängen auf. Die entstehenden Lücken bieten Raum für bisher nicht gezeigte Arbeiten, die formal, inhaltlich und medial überraschende Dialoge schaffen: Zilla Leutenegger trifft auf Angelika Kauffmann, Giovanni Giacometti auf Gerber/Bardill, Otto Dix auf Helmut Federle.

Vernissage
Freitag, 23. September, 19.00

Öffentliche Führungen
Jeweils donnerstags um 12.30 bis 13.30 Uhr
29. September und 13. Oktober, mit Nicole Seeberger, Co-Kuratorin
27. Oktober und 17. November, mit Katharina Ammann, Kuratorin

Kunst zum Mittag
Jeweils donnerstags um 12.30 bis 13 Uhr
15. September, 6. und 20. Oktober, 3. November

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.buendner-kunstmuseum.ch.